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  • Es ist den Ausschnitt einer Karte von Europa zu sehen, mit Fokus auf Polen.

    Europa nach dem Kalten Krieg

    Gegenüber der Zeit des Kalten Krieges hat sich die politische Landkarte Europas seit dem Zusammenbruch des kommunistischen Ostblocks (1989/90), dem Zerfall der Sowjetunion (1991) und Jugoslawiens (seit 1991) grundlegend geändert. Existierten zwischen 1945 und 1989 in Europa 31 Staaten (inkl. Sowjetunion und Türkei) so wuchs ihre Zahl seit 1990 auf heute 43 Staaten an.

  • An einem weißen Gebäude hängen die Flagge von der NATO, USA, UK, Frankreich und Sowjetunion.

    Die Welt seit dem Ende des Kalten Krieges

    Nach dem Ende des Kalten Krieges trat generell die auch bereits vor 1991 vorhandene Multipolarität in der Weltpolitik deutlicher hervor. Regionale Gruppierungen und Zusammenschlüsse, u. a. NATO, EG/EU, KSZE/OSZE, ASEAN, aber auch Regionen übergreifende Organisationen (UNO, Sonder- bzw. Hilfsorganisationen) gewannen als Strukturelemente der internationalen Beziehungen an Bedeutung, ohne die Nationalstaaten als Akteure der Außenpolitik abzulösen.

Unser Sachbuchkatalog : Eintauchen in die Geschichte

In den "Wissenswelten" stellen wir Ihnen unsere besten Sach- und Fachbücher des Frühjahrs vor. Entdecken Sie Herder- sowie wbg-Highlights aus Geschichte und Gesellschaft, Archäologie, Theologie und vielen Bereichen mehr. Roman-Empfehlungen anderer Verlage runden die Auswahl ab.

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Weitere Themen

  • Herder.de 6.5.2026
    Fotorealistisches, historisch wirkendes Motiv mit nebliger Landschaft; im Zentrum steht eine Person in historischer Kleidung, im Hintergrund eine schemenhafte Fahne ohne erkennbare Details.

    Wie gewannen die USA ihre Unabhängigkeit gegen eine Weltmacht?

    Wie konnte eine lose Ansammlung britischer Kolonien eine der mächtigsten Großmächte ihrer Zeit besiegen? In Amerikas unwahrscheinlicher Sieg zeichnet der Militärhistoriker Klaus‑Jürgen Bremm den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg von 1775 bis 1783 neu – als globalen Konflikt, militärisches Wagnis und Gründungsmoment einer Nation. Im Interview spricht der Autor darüber, warum dieser Krieg alles andere als vorgezeichnet war, was er über Macht, Mythos und moderne Politik verrät – und weshalb er bis heute nachwirkt.

  • Eine Kanone auf Holzrädern zeigt Richtung Horizont.

    Der Bürgerkrieg in den USA

    Vorgeschichte und Ursachen des amerikanischen Bürgerkriegs sind komplex – keineswegs spielte dabei ausschließlich die Sklavenfrage eine Rolle, wenn diese auch im Zentrum der Auseinandersetzungen stand. Vielmehr wirkten politische, verfassungsrechtliche, wirtschaftliche, soziale und auch mentale Faktoren zusammen.

  • Ein Grab mit der Inschrift 1914

    Die Welt um 1914

    Im Vergleich zu 1830 suggerieren auf der Weltkarte von 1914 kräftige Farben einen inzwischen stattgefundenen Eroberungs-, Abrundungs- und Konsolidierungskurs, der – so schien es – zu einem festgefügten Verteilungszustand geführt hatte.

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