Nach so viel Schmerz und Pein
(Gebundene Ausgabe)
Erste Briefe nach dem Holocaust
- Die ersten Stimmen unmittelbar nach dem Holocaust
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Berührende Einzelschicksale machen das Erlebte erfahrbar
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Geschichte mit einer Unmittelbarkeit, die unter die Haut geht
- Verlag Herder
- 1. Auflage 2026
- Gebunden
- 352 Seiten
- ISBN: 978-3-451-03745-0
- Bestellnummer: P037457
Einzigartige Dokumente von Überlebenden des Holocaust
»Nach so viel Schmerz und Pein« versammelt Briefe von Holocaust-Überlebenden, die sie nach ihrer Befreiung verfassten. Der Band dokumentiert die wohl persönlichsten Zeugnisse aus dem Übergang von der Katastrophe in ein ungewisses Danach.
Eine Schwester schreibt ihrem Bruder, dass die Mutter nicht mehr lebt. Ein Ehemann sucht verzweifelt nach Frau und Kind und bittet alte Freunde um warme Kleidung. Diese und zahlreiche weitere Briefe machen die Realität der Befreiung greifbar – nicht als Moment des Triumphs, sondern als Beginn einer schmerzhaften Konfrontation mit dem Verlust.
Jeder Brief wird durch eine historische Einordnung ergänzt. So entsteht ein facettenreiches Bild individueller Schicksale. »Nach so viel Schmerz und Pein« ist ein unverzichtbares Quellenwerk für alle Leserinnen und Leser, die den Holocaust jenseits der großen Narrative auf der Ebene einzelner Menschen und ihrer Schicksale verstehen wollen.
Durchgehend vierfarbig mit zahlreichen Abbildungen und einem gemeinsamen Vorwort des Freundeskreises Yad Vashem e.V. und der Alfred Landecker Foundation.
Herausgeber
Dr. Robert Rozett war Historiker am Internationalen Institut für Holocaust-Forschung Yad Vashem und ist ehemaliger Direktor der Yad-Vashem-Bibliotheken in Jerusalem.
Herausgeber
Professor Dr. Iael Nidam-Orvieto ist Senior Historian und ehemalige Direktorin des Internationalen Instituts für Holocaust-Forschung Yad Vashem sowie Hauptherausgeberin von Yad Vashem Publications.
Veranstaltungen
10178 Berlin
Mo, 14.09.2026, 20:00 Uhr