Europas habsburgisches Jahrhundert
(Kartonierte Ausgabe)
- Zentralthema zur frühneuzeitlichen Geschichte
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Verdeutlicht den Aufstieg der Habsburger zur europäischen Vormacht
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Untersucht dynastische, rechtliche und territoriale Aspekte wie auch politische Ereignisse
- wbg Academic in der Verlag Herder GmbH
- 1. Auflage 2018
- Kartoniert
- 160 Seiten
- ISBN: 978-3-534-27058-3
- Bestellnummer: P3270584
Der Aufstieg der Habsburger und die europäische Zeitenwende
An der Zeitenwende vom Mittelalter zur frühen Neuzeit gab es in Europa ein habsburgisches Jahrhundert, so die These von Stephan Karls Sander-Faes. Er untersucht die Zeit zwischen der Kaiserkrönung Friedrichs III. , der erfolgreichen Expansionspolitik seines Sohnes Maximilian I. und der Abdankung Karls V. sowie der Teilung des Habsburgerreichs.
Der vorliegende Band umfasst in einem Panorama von rund 100 Jahren den erfolgreichen Machtzuwachs habsburger Herrscher am Ende des Mittelalters und zu Beginn der frühen Neuzeit. Vom letzten Drittel des 15. Jahrhunderts unter der erfolgreichen Expansionspolitik Maximilians I. bis zur ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts und der Abdankung Karls V. umgreift der Autor den Aufstieg der Habsburgermonarchie zur europäischen Zentralmacht und schließlich deren Teilung in eine spanische und eine österreichische Linie. Beginnend mit der Kaiserkrönung Friedrichs III. 1440 und der erfolgreichen Heiratspolitik seines Sohnes Maximilian, welche die Grundlage für den großdynastischen Aufstieg der Habsburger bedeutete, schließt der Band mit der zugleich größten Machtfülle und dem Scheitern dieser Ambitionen unter Karl V. Dabei werden sowohl dynastische, rechtliche und territoriale Aspekte als auch zentrale politische Ereignisse wie der Schmalkaldische Krieg und der Augsburger Religionsfriede untersucht.
Autor
Stephan Sander-Faes studierte Geschichte und Italienisch an der Universität Wien und promovierte 2011 an der Karl-Franzens-Universität Graz. Seit 2016 ist er Oberassistent am Historischen Seminar der Universität Zürich. Zurzeit läuft das Habilitationsverfahren am Philosophischen Seminar der Universität Zürich. Im Herbstsemester 2018 hielt er die István-Deák-Gastprofessur an der Columbia University.
Herausgeber
Volker Reinhardt war von 1992 bis 2024 Professor für Allgemeine und Schweizer Geschichte der Neuzeit an der Universität Freiburg. Seine Expertise der italienischen Renaissance durchdringt seine Publikationen: von »Leonardo da Vinci. Das Auge der Welt« (2018) bis zu »Die Macht der Schönheit. Kulturgeschichte Italiens« (2019). Für seine Machiavelli-Biografie erhielt er den »Golo-Mann-Preis für Geschichtsschreibung«. Für sein Lebenswerk wurde er 2020 mit dem Preis der Kythera-Kulturstiftung ausgezeichnet.