Manuskripte

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Begutachtungsverfahren

Im Verlag Karl Alber erscheinen zurzeit 40 Buchreihen und 8 Jahrbücher. Der Großteil wird von Herausgebern verantwortet, denen auch die Prüfung und Annahme von Manuskripten unterliegt. Dabei gibt es verschiedene Begutachtungsmodelle, die wir an dieser Stelle transparent machen wollen.

I. Jahrbücher

Beim Philosophischen Jahrbuch werden die angebotenen Beiträge in anonymisierter Form zweifach und voneinander unabhängig durch sachlich besonders zuständige Mitglieder des fachlich weit aufgefächerten und international hochkarätig besetzten wissenschaftlichen Beirats begutachtet. Bei gegensätzlichen Voten wird ein drittes und entscheidendes Gutachten unter Vorlage des Beitrags und beider Vorgutachten eingeholt. In Ausnahmefällen werden bei Bedarf auch Spezialisten außerhalb des Beirats zu Rate gezogen.

Spezifische Monita oder Anregungen zur Überarbeitung durch die Gutachter werden in neutralisierter Form von der Redaktion an die Autoren weitergegeben mit der Bitte um entsprechende Korrektur oder Ergänzung.

Wurde ein Beitrag dementsprechend ablehnend oder nur bedingt zur Annahme empfohlen, wird er, falls eine überarbeitete und verbesserte Version eingereicht wird, dem kritischen Gutachter noch einmal zur Prüfung vorgelegt.

Rezensionen werden nach üblichen Standards von der Redaktion und in problematischen Fällen vom geschäftsführenden Herausgeber auf ihre faire und wissenschaftlichen Maßstäben entsprechende Machart hin überprüft.

Für alle eingereichten Beiträge der Schelling-Studien wird ein klassisches double blind peer review durch zwei ausgewiesene Fachleute (meist Mitglieder des Beirats der Zeitschrift) durchgeführt. Die letzte Entscheidung über Aufnahme und ggf. Modifikationen liegt bei den Herausgebern. Bei eingeladenen Beiträgen (z.B. teilweise Rezensionen oder Editionen) wird das review von den Herausgebern intern durchgeführt.

Doppelt blind begutachtet werden auch die Beiträge im Jahrbuch Praktische Philosophie in globaler Perspektive.

Bei den Periodika falsafaJahrbuch für Religionsphilosophiepsycho-logik und Rosenzweig-Jahrbuch werden die Beiträge von den Herausgebern begutachtet und einstimmig angenommen. Anregungen zur Überarbeitung werden von den Herausgebern an die Autoren weitergegeben.

Beim Heidegger-Jahrbuch werden Heidegger-Forscher eingeladen, einen Beitrag zu einem Themenband zu schreiben. Die Beiträge werden dann von den Jahrbuch-Herausgebern geprüft und bis zur Satzreife betreut.

II. Buchreihen

Die einstimmige Zustimmung nach der Begutachtung durch die Herausgeber ist erforderlich bei den Reihen Angewandte Ethik, Beiträge zur Schelling-Forschung, Contraste, dia-logik, Eichstätter Beiträge zur Philosophie, Eichstätter Studien zur Philosophie, falsafa, Friedenstheorien, Kulturphilosophie, Lebenswissenschaften im Dialog, Phänomenologie, Seele, Existenz und Leben, Schriftenreihe der DGAP, Scientia & Religio, Symposion, Transzendente Erfahrungen und Whitehead Studien.

In den Reihen Biophilosophie, Geist und Geisteswissenschaft, Musikphilosophie, Neue Phänomenologie, Physis und Praktische Philosophie werden Manuskripte von allen Herausgebern begutachtet, über die Aufnahme wird mehrheitlich entschieden.

Bei allen oben genannten Reihen geben die Herausgeber den Autoren von angenommenen Monographien oder Beiträgen kritische Rückmeldung und begleiten die Überarbeitung bis zur Satzreife oder Drucklegung.

Eingeladen, eine Monographie oder einen Beitrag zu verfassen, werden Philosophen, die sich aufgrund ihrer früheren Veröffentlichung besonders dafür qualifiziert haben, in den Reihen Ethik in den Biowissenschaften, IQ – Interpretationen und Quellen, Kosmopolis, Kultur – Kunst – Therapie, Grenzfragen, Schriftenreihe der Martin-Heidegger-Gesellschaft und Wege aus dem Kapitalismus. Die Herausgeber begleiten das Buch bis zur Abgabe an den Verlag und geben den Autoren Hinweise zur Überarbeitung.

Bei den Einzelpublikationen und Verlagsreihen (Alber-Reihe Philosophie, Alber Thesen, Fermenta Philosophica, Pädagogik und PhilosophieWelten der Philosophie) nimmt der Verlagsleiter (dieser ist seit der Aufnahme des Studiums der Philosophie 1980 ununterbrochen universitär und im Verlag mit philosophischen Büchern befasst) die erste Prüfung vor. Danach werden über die vorliegenden universitären Gutachten hinaus nach Bedarf bis zu zwei Gutachten von Autoren des Verlags und Mitgliedern der wissenschaftlichen Beiräte erstellt.