15. Oktober. 2018
Walter Homolka / Jo Frank / Jonas Fegert _Weil ich hier leben will

Junge Jüdinnen und Juden in Deutschland schreiben an gegen altbewährte Klischees und Voreingenommenheiten. Und sie zeigen wie anders und lebendig jüdisches Leben heute ist.

Ein neues jüdisches Selbstbewusstsein

 

Zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht im November 2018 stellt sich die Frage: Gibt es im 21. Jahrhundert so etwas wie ein „deutsches Judentum“? In dem neuen Buch Weil ich hier leben will ergreift nun die neue Generation das Wort.

Der Berliner Rabbiner und Hochschullehrer Walter Homolka wurde gerade vom Polnischen Rat der Christen und Juden zum diesjährigen „Versöhner des Jahres“ benannt. Er trägt durch seine Forschungen und Veröffentlichungen, aber auch durch konkrete Projekte wesentlich dazu bei, unter jungen Menschen das Interesse für den jüdisch-christlichen Dialog zu wecken und die nachbarschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Polen zu stärken. Wie sinnvoll ist das Reden von einer jüdischen Renaissance, wenn sich Jüdinnen und Juden heute ganz neu und in Abgrenzung zu alten Bildern und Vorstellungen definieren? Was bedeutet es für Deutschland, wenn sich Jüdinnen und Juden mit anderen religiösen, ethnischen und kulturellen Minderheiten solidarisieren und sich nicht gegen sie ausspielen lassen möchten? Und wie ist dem neu erwachenden Antisemitismus zu begegnen? Gemeinsam mit Jonas Fegert und Jo Frank geht Homolka zentralen Fragen auf den Grund und bietet neue Perspektiven in Zeiten wachsenden Antisemitismus.

Junge Jüdinnen und Juden in Deutschland schreiben an gegen altbewährte Klischees und Voreingenommenheiten. Und sie zeigen wie anders und lebendig jüdisches Leben heute ist.

 

Walter Homolka, Dr., geb. 1964, studierte u.a. am Leo Baeck College und King's College London. Der frühere Landesrabbiner von Niedersachsen ist ordentlicher Universitätsprofessor für jüdische Religionsphilosophie der Neuzeit und Geschäftsführender Direktor der School of Jewish Theology der Universität Potsdam.

Jonas Fegert ist Politikwissenschaftler und Referent für Ehemaligen-und Öffentlichkeitsarbeit beim Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk. Er ist Mitgründer von Studentim Berlin und war als Director of Networks maßgeblich am Aufbau von Hillel Germany beteiligt.

Jo Frank, geb. 1982, ist Geschäftsführer des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks sowie Autor, Übersetzer, Verleger und künstlerischer Leiter des Zeitkunst Festivals. Bis 2018 ist er zudem Interims-Geschäftsführer von Hillel Germany.

„Weil ich hier leben will ...“. Jüdische Stimmen zur Zukunft Deutschlands und Europas
Jüdische Stimmen zur Zukunft Deutschlands und Europas
Walter Homolka (Herausgeber), Jo Frank (Herausgeber), Jonas Fegert (Herausgeber)
Gebundene Ausgabe
20,00 €
Erscheint am 15.10.2018, jetzt vorbestellen
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