02. April. 2019
Ralf Schuler_Lasst uns Populisten sein

Ralf Schuler gelingt es, die Auseinandersetzung mit vermeintlich populistischen Ansichten wieder in das Bewusstsein der Gesellschaft zurückzuholen und die damit verbundene Diskussion voranzutreiben.

von Ralf Schuler

Populismus – ein Wort ebenso so unpräzise wie die Kontroversen, in denen es Verwendung findet. Unser Autor Ralf Schuler führt den Populismus durch sein Buch „Lasst uns Populisten sein“ wieder zurück in die Mitte der Gesellschaft.

Doch warum ist dies überhaupt von Bedeutung? Per Definition versteht man unter Populismus eine opportunistische Politik, die durch ihre vermeintliche Volksnähe und die Dramatisierung der politischen Lage, das Ziel verfolgt, die Massen für ihr Anliegen zu gewinnen. Dies ist eine Entwicklung, die sich in Europa immer weiter verbreitet: Populistische Parteien, sowohl am rechten als auch am linken Rand, halten Einzug in die nationalen Parlamente und können so für ihr politisches Vorhaben werben. Dies wurde zuletzt beim Brexit besonders deutlich. Der Erfolg dieser Art von Parteien resultiert vor allem aus der Tatsache, dass sich die etablierten Volksparteien mit den Ansichten ihrer politischen Gegner nicht auseinandersetzen. Schuler sieht in der Pauschalisierung von rechten und konservativen Aussagen als Populismus die Gefahr, dass in den Köpfen der Menschen Denkblockaden entstehen und den antidemokratischen politischen Rändern weiter Auftrieb gegeben wird.

In seinem Buch entwickelt Schuler zehn Thesen für die Etablierung einer neuen Streitkultur. So gelingt es dem Autor, die Auseinandersetzung mit vermeintlich populistischen Ansichten wieder in das Bewusstsein der Gesellschaft zurückzuholen und die damit verbundene Diskussion voranzutreiben.

Ralf Schuler, Jahrgang 1965, leitet seit dem Jahr 2013 das Parlamentsbüro der BILD-Zeitung in Berlin. Der gebürtige Ost-Berliner absolvierte eine Lehre als Mechaniker und studierte Literatur- und Kulturwissenschaften. Anschließend war er bis zum Jahr 1994 bei der „Neuen Zeit“ als Redakteur tätig. Darüber hinaus arbeitete er als freischaffender Journalist für viele andere deutsche Zeitungen, bevor er von 1995 bis 1998 Redakteur bei der „Welt“ und bis 2010 Politikchef der „Märkischen Allgemeinen“ wurde. Im Jahr 1993 erhielt er den Theodor-Wolff-Preis, einen Journalistenpreis der deutschen Zeitungen.

Schuler, Ralf

Schuler, Ralf

Journalist

Lasst uns Populisten sein. Zehn Thesen für eine neue Streitkultur
Zehn Thesen für eine neue Streitkultur
Ralf Schuler (Autor/in)
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