20. August. 2018
David Sieveking_Eingeimpft_Familie mit Nebenwirkungen

Impfen oder nicht impfen? Auf einer Recherchereise um die Welt gibt ein Dokumentarfilmer Antworten auf eine Frage, die sich alle jungen Eltern stellen müssen.

Gegen Tetanus, Diphterie und Keuchhusten, Röteln, Windpocken und andere Krankheiten werden Kinder geimpft – in der Regel. Bereits ab der neunten Lebenswoche kann einem Säugling die erste Impfstoffdosis verabreicht werden. Für viele Eltern ist das selbstverständlich und wird nicht weiter hinterfragt. Umso mehr stoßen Mütter und Väter auf Unverständnis, Wut und massiven Widerstand, wenn sie sich der gängigen Impfpraxis widersetzen. Als Autor und Filmemacher David Sieveking und seine Partnerin Jessica ihr erstes Kind erwarten, bringt dieser Streit unvermutet ihr junges Familienglück ins Wanken, denn er ist für die Impfungen, sie dagegen. Alles beginnt, als Sieveking mitten in der Nacht seine hochschwangere Freundin auf dem Bett vorfindet, gebeugt über ihr Smartphone. Sie liest auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts von möglichen Risiken der anstehenden Impfungen, denn von ihrer Ärztin gab es dazu leider nur wenig Information. Doch mit dem Internet als Informationsquelle „öffnet man eine Büchse der Pandora“. Viele Monate und ungezählte Seiten und Blogs von Impfbefürwortern und -gegnern später muss sich Sieveking als junger Vater plötzlich gegenüber aufgebrachten Eltern rechtfertigen, weil seine Tochter noch nicht gegen Masern geimpft wurde. Keine einfache Situation, erst recht, wenn man sich selbst unsicher ist und die kritische Haltung der eigenen Partnerin, der Komponistin Jessica der Rooij, nicht aus voller Überzeugung teilen kann. Also entschließt sich der Dokumentarfilmregisseur, diesen privaten Konflikt zum Thema seines nächsten Buches und Dokumentarfilmes zu machen. David Sieveking erzählt pointiert, ehrlich und engagiert aus seinem Familienleben und vom Kampf durch das Dickicht der unterschiedlichsten Informationen zum Thema. Er nimmt den Leser mit auf seine Recherchenreisen, die ihn einmal um die Welt führen. Vom Sandkasten im Berlin Prenzlauer Berg geht es nach Frankreich, zu einem Pharmariesen. Er trifft Bill Gates, der zehn Milliarden Doller für eine Impfkampagne spendete, fragt in Afrika, ob die WHO mit ihren Impf-Programmen wirklich richtig liegt und landet zwischendurch immer wieder im Alltag eines ganz normalen, gestressten, überforderten, besorgten, glücklichen Familienvaters.

David Sieveking, geb. 1977 in Friedberg/Hessen, Filmemacher. 2010 feierte sein Debütfilm „ David wants to fly“ auf der Berlinale Premiere und kam international ins Kino. Sein Dokumentarfilm „Vergiss mein nicht“ erhielt 2012 u.a. in Locarno den Kritikerpreis und wurde, wie schon sein Debütfilm, beim Hessischen Filmpreis als „bester Dokumentarfilm“ ausgezeichnet.

Eingeimpft. Familie mit Nebenwirkungen
Familie mit Nebenwirkungen
David Sieveking (Autor)
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