14. Juli 2017
Alsabagh, Kritzenberger_Hoffnung in der Hölle

Aleppo ist das Sinnbild schlechthin für den Syrienkrieg. Mehr als 75 Prozent der Einwohner sind tot oder vertrieben. Der Franziskanerpater Ibrahim Alsabagh hat sich von seinen Ordensoberen bewusst von Rom nach Aleppo versetzen lassen, um den Menschen vor Ort beizustehen. Seine Kirche ist stets geöffnet, er arbeitet jeden Tag von sieben Uhr morgens bis elf Uhr abends und verkauft, wenn nötig sein ganzes Inventar, um Menschen zu helfen. Dabei sind Religions- oder Volkszugehörigkeit nebensächlich.

Hoffnung, wo es scheinbar keine mehr gibt

Ein einzigartiger „Live-Bericht“ eines Augenzeugen direkt aus dem Herzen Aleppos  

„Das Leben in Aleppo ist absurd, und ich frage schon lange nicht mehr nach, warum die Leute auswandern wollen, warum sie bereit sind, auf dem Weg über das Meer alles zu riskieren, sogar ihr Leben. Hier zu bleiben ist nach menschlichem Ermessen der reinste Wahnsinn. Wir Ordensbrüder aber tun es, wir wollen den Menschen hier helfen. Jetzt ist die Zeit, um präsent zu sein, sich zum Nächsten zu machen, sich der Armen und aller anzunehmen, die leiden.“ (Ibrahim Alsabagh)  

Aleppo ist das Sinnbild schlechthin für den Syrienkrieg. Mehr als 75 Prozent der Einwohner sind tot oder vertrieben. Der Franziskanerpater Ibrahim Alsabagh hat sich von seinen Ordensoberen bewusst von Rom nach Aleppo versetzen lassen, um den Menschen vor Ort beizustehen. Seine Kirche ist stets geöffnet, er arbeitet jeden Tag von sieben Uhr morgens bis elf Uhr abends und verkauft, wenn nötig sein ganzes Inventar, um Menschen zu helfen. Dabei sind Religions- oder Volkszugehörigkeit nebensächlich. So errichtet er bspw. ein Studierzimmer, wo Schüler und Studenten mit Strom und einer Heizung versorgt werden, um ihnen eine Perspektive für die Zeit nach dem Krieg zu bieten. In seinem Buch Hoffnung in der Hölle erzählt er vom Überleben und noch mehr von der Hoffnung. Die Berichte aus seinem Alltag und seine Briefe sind nüchtern geschrieben, manchmal brutal – wenn bspw. während der hl. Messe eine Gasbombe auf das Kirchendach fällt – und doch gibt es Lichtblicke. Denn zugleich ist das Buch ein beeindruckendes Plädoyer für den Frieden. Gegen den Hass kämpft Pater Ibrahim mit seinem Einsatz für Versöhnung und seinem festen Glauben an: »Hier in Aleppo gehen wir weiter auf unserem persönlichen Kreuzweg, gemeinsam und mit dem festen Blick auf den Herrn.«  

Pater Ibrahim Alsabagh OFM, geboren in Damaskus, ist Franziskaner. Für seine theologischen Studien lebte er in Rom, bevor er sich 2014 entschloss, nach Syrien zurückzukehren. In Aleppo ist er Priester der Pfarrei San Franziskus und einer der letzten christlichen Seelsorger in diesem Kriegsgebiet.

Hoffnung in der Hölle. Als Franziskaner in Aleppo
Als Franziskaner in Aleppo
Ibrahim Alsabagh (Autor/in)
Klappenbroschur
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Auch erhältlich als eBook (EPUB)
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