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  • Das Vaterunser

    Das Vaterunser ist das am weitesten verbreitete Gebet des Christentums. Im Neuen Testament wird es in den Evangelien nach Matthäus und Lukas überliefert (Mt 6,9–13 und Lk 11,2–4).

  • Papst Franziskus

    Nach dem Rücktritt von Papst Benedikt XVI. wird am 13. April 2013 überraschend Jorge Maria Bergoglio zum Papst gewählt. Mit dem Lateinamerikaner beginnt in Rom ein Wandel des Papstamtes.

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Der Skandal der Skandale. Die geheime Geschichte des Christentums Lütz, Manfred

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Die Bibel. Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift. Altes und Neues Testament

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Bischöfe Deutschlands, Österreichs, der Schweiz u.a.

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Einfach Leben. 365 Tagesimpulse von Anselm Grün Grün, Anselm

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Anselm Grün OSB, Rudolf Walter

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Gottesmomente. einfach leben Thema Walter, Rudolf

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Ich hörte auf die Stille. Sieben Monate im Kloster Nouwen, Henri J. M.

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Mit der Erde beten. Ein Gebetbuch des spirituellen Friedens Newell, John Philip

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Rückkehr der Priester. Über Hirten, Heiler, Heuchler

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Dogma im Wandel. Wie Glaubenslehren sich entwickeln Seewald, Michael

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Kleines Stundenbuch. Im Jahreskreis. Morgen- u. Abendgebet d. Kirche aus d. Feier d. Stundengebets für d. kath. Bistümer d. dt. Sprachgebietes

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Vom Geist des frühen Christentums. Den Ursprung wissen - das Ziel nicht verfehlen Zink, Jörg

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Gott ist nicht nett. Ein Priester auf der Suche nach dem Sinn Wilmer, Heiner

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Neuheiten Religion & Theologie

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Beziehungsstatus: kompliziert. Das kirchliche Leitbild von Ehe und Familie in Konfrontation mit der sozialen Wirklichkeit

Beziehungsstatus: kompliziert

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Gott suchen in allen Dingen. Die Spiritualität des Ignatius von Loyola. Ein Schlüssel zu den Exerzitien

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100 Experimente mit Gott. Von Abenteuer bis Zuversicht

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Die gegenwärtige Krise Europas. Theologische Antwortversuche

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Designobjekt Mensch. Die Agenda des Transhumanismus auf dem Prüfstand

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Lieber Karl Marx, lieber Papst Franziskus. Ein Briefwechsel

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Der christliche Glaube erklärt in 50 Briefen

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Gerhard Lohfink

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Was ist Religion, was ist Theologie?

Der Begriff der Religion umfasst alle Vorstellungen und Handlungen, welche das eigene Leben und die gesamte Welt in einen Horizont einordnen, der über die rein materiellen, naturwissenschaftlich-fassbaren Gegebenheiten hinausweist. Religion ordnet dem unmittelbar erfahrbaren Diesseits ein ihm vorausliegendes und auf es hinzielendes Jenseits zu. Religion befasst sich daher auch in ihrer institutionalisierten, kollektiv praktizierten Form im eigentlichen Sinne mit der eigenen Her- und Zukunft im Hinblick auf das persönliche Heil.

Dieser allgemeine Annäherungsversuch an den Religions-Begriff kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass er sich einer eindeutigen, alle ihre Erscheinungsformen umfassenden Definition entzieht. Auch die Bedeutung des lateinischen religio, wovon das deutsche Wort Religion abstammt, ist nicht zweifelsfrei geklärt. Es wird einerseits auf relegere (wieder lesen, genau beachten), andererseits auf religare (rückbinden) zurückgeführt. Versteht man jedoch relegere mehr als auf den religiösen Vollzug und religare mehr als auf die Funktion der Religion abzielend, muss zwischen beiden Herleitungen kein Widerspruch bestehen.

Gemeinsamkeiten zwischen verschiedenen Religionen lassen sich beispielsweise unter den sogenannten Offenbarungsreligionen Judentum, Christentum und Islam feststellen. Sie werden dieser Kategorie zugeordnet, weil sie ihr Selbstverständnis aus schriftlichen Offenbarungsquellen beziehen. Zudem verstehen sich diese drei Weltreligionen – diese Bezeichnung verweist auf ihre Verbreitung –, im Unterschied etwa zum Hinduismus, als monotheistische Religionen. In allen drei Religionen steht der Glaube an einen (mono) einzigen Gott (theos) im Zentrum, – wobei dem Christentum mit seiner Trinitätslehre hierbei (aus Sicht der anderen beiden Religionen) noch einmal eine Sonderrolle zukommt.

Die Theologie ist die Wissenschaft, die Gott und das Heil des Menschen, also das Gott-Mensch-Verhältnis zum Gegenstand hat. Theologie ist Lehre (logos) von bzw. über Gott (theos) innerhalb der Grenzen menschlichen Denkens und Redens.

An der Universität zählt die Theologie neben Philosophie, Jura und Medizin zu den ältesten Wissenschaften. Nichtsdestotrotz verpflichtet sie ihr Gegenstand zu immerwährender Jugend, wie der evangelische Theologe Eberhard Jüngel feststellt: „Denn das ist die Theologie und das wird sie, solange sie bei ihrer Sache ist, bleiben: eine sehr alte, ihre Vergangenheit kritisch memorierende und doch zugleich immer wieder ganz junge Wissenschaft. Immer wieder jung, weil sie nicht nur wie die Philosophie aus dem Staunen hervorgeht, sondern weil sie […] aus dem Staunen nicht mehr herauskommt.“

Heute ist die Theologie ein Gebilde bestehend aus vielen einzelnen Fächern mit ihren je eigenen Fragestellungen und Methoden. Das katholische Theologiestudium in Freiburg i.Br. beispielsweise erstreckt sich über die Arbeitsbereiche Alttestamentliche und Neutestamentliche Bibelwissenschaften, Kirchengeschichte, Religionsphilosophie, Fundamentaltheologie, Dogmatik, Liturgiewissenschaft, Moraltheologie, Religionspädagogik, Pastoraltheologie, Christliche Gesellschaftslehre, Caritaswissenschaft und Kirchenrecht.

Wiederum Eberhard Jüngel weist darauf hin, dass diese pragmatische Arbeitsteilung, die Einzeldisziplinen der Theologie jedoch nicht aus ihrer gesamttheologischen Verantwortung entlässt: „Die durch eine theologische Disziplin jeweils zu leistende Entlastung der übrigen theologischen Disziplinen setzt deren Belastung mit dem Problembewußtsein der jeweils entlastenden Disziplin voraus. […] Indem jeweils eine theologische Disziplin die übrigen theologischen Disziplinen entlastet, setzt sie sich zu diesen in den engsten aller möglichen Zusammenhänge.“

Jüngel bringt damit zur Sprache, worin die besondere Gefahr solcher abgegrenzten Zuständigkeiten besteht: Der Ertrag dieser Spezialisierungen steht in der Gefahr auf Kosten der Einheit der Theologie erwirtschaftet zu werden. Daher ist es der Theologie von ihrem Selbstverständnis her mitgegeben, immer wieder produktiv innezuhalten und sich Zeit zu nehmen für die „Frage nach der Einheit der Theologie in der Vielfalt ihrer Methoden“ (Jürgen Werbick). In seiner groß angelegten Theologischen Methodenlehre widmet sich Werbick ausführlich diesem Dilemma der wissenschaftlichen Theologie.

Verhältnis von Religion und Theologie

Religiöse Vorstellungen prägen die tiefsten Grundüberzeugungen des Menschen. Dies macht die Religion zu einer der einflussreichsten Größen in der Gesellschaft. Einem reflektierten und verantwortlichen Umgang mit dieser Kraft verschreibt sich die mit den Mitteln der Vernunft agierende Theologie.

Das Christentum ist keine auf reine Innerlichkeit abzielende Religion, sondern drängt nach Vergemeinschaftung mit Angehörigen desselben Glaubens. Dies macht eine nachvollziehbare Verständigung über die eigenen Glaubenserfahrungen und die aus ihnen gewonnenen Glaubensgrundlagen erforderlich. Im Austausch über die als relevant erachteten Offenbarungserfahrungen, wie sie auch die in der Kirche als verbindlich geltenden Offenbarungszeugnisse dokumentieren, ereignet sich Theologie.

Trotz ihres den Anspruch auf Universalität beinhaltenden Namens ist Theologie immer schon konfessionell spezifizierte Theologie. Neben jüdischer und islamischer Theologie mit ihren jeweiligen bekenntnisbezogenen Untergliederungen treiben christliche Theologen im deutschsprachigen Raum Theologie überwiegend an Fakultäten, die entweder in katholischer oder in evangelischer Tradition stehen. Diese auf historische Entwicklungen zurückgehende Bekenntnisbindung entbindet die dort praktizierte Theologie jedoch keineswegs von ihrem gesamttheologischen Forschungs- und Bildungsauftrag. Diesem versucht sie in besonderer Weise unter dem Namen Theologie der Religionen nachzugehen. Sie beschäftigt sich mit der Frage, wie die anderen Religionen vom eigenen Selbstverständnis her (theologisch) einzuordnen sind.

Verhältnis von Theologie und Kirche

Die Theologie ist die Instanz innerhalb der Kirche(n), die die unverändert gültigen Glaubensgrundlagen im Hinblick auf die wechselnden Herausforderungen und Anfragen der Gegenwart mit allgemein anerkannten und transparenten Methoden kritisch reflektiert. In Forschung und Lehre erschließt sie der Kirche ihre eigenen Glaubensgrundlagen und besorgt die Ausbildung ihres haupt- und ehrenamtlichen Personals. Damit ist ihre dienende Funktion für die Kirche beschrieben.

Nicht zuletzt für die im Zuge der Globalisierung zunehmenden Gelegenheiten für den interreligiösen Dialog fördert die Theologie die religiöse Sprachfähigkeit in allen Belangen (nach innen wie nach außen). Einer durch Säkularisation der Kirche mehr und mehr entfremdeten Öffentlichkeit hat sie die kirchlichen Glaubensgrundlagen immer wieder neu verständlich zu machen.

Für den Fundamentaltheologen Christoph Böttigheimer, dessen Lehrbuch Fundamentaltheologie im Verlag Herder erscheint, ist die Theologie als christliche Glaubenswissenschaft „eine Aktivität, eine Lebensfunktion des christlichen Glaubens selbst“.

In ähnlicher Weise äußert sich der Freiburger Moraltheologe Eberhard Schockenhoff in seinem Beitrag für den Band Unabhängige Theologie aus der Herder-Reihe Theologie kontrovers, die sich verschiedenen Themen rund um Theologie und Öffentlichkeit widmet: „So sehr sie [die Theologie] eine individuell verantwortete wissenschaftliche Erkenntnisleistung einzelner ist, so sehr setzt sie den sozialen Erfahrungsraum der kirchlichen Glaubensgemeinschaft voraus. Da sie durch die Verleihung eines öffentlichen Lehramtes im Auftrag der Kirche ausgeübt wird, ist ihre Präsenz im Raum der Universität zugleich eine elementare Lebensäußerung der Kirche.“

Wie sehr Theologie und Kirche einander bedingen, wird an der Person Joseph Ratzingers/Papst Benedikts XVI. besonders deutlich. Der emeritierte Papst gilt nicht ohne Grund als ein Ausnahme-Theologe von seltenem Format, was Jan-Heiner Tück dazu veranlasst hat, ihm einen Sammelband mit dem vielsagenden Titel Der Theologenpapst zu widmen.

Warum ist Theologie eine Wissenschaft?

Die Theologie arbeitet mit den in anderen wissenschaftlichen Fächern etablierten und anerkannten Methoden. Theologie strebt wie jede Wissenschaft nach intersubjektiver Nachvollziehbarkeit. Dazu arbeitet sie methodisch, begründend und (selbst)kritisch.

Ihr Alleinstellungsmerkmal gegenüber den anderen Wissenschaften ergibt sich aus ihrem Untersuchungsgegenstand (Gott bzw. seine Offenbarungszeugnisse) und aus dem ihr zugewiesenen Ort innerhalb der Kirche. Ob mit dieser Standortgebundenheit notwendigerweise eine Befangenheit im Hinblick auf die erreichbaren Forschungsergebnisse einhergeht – dieser kritischen Anfrage kann und darf die Theologie nicht ausweichen. Diese Anfrage zur kritischen Rückfrage nach der prinzipiellen Möglichkeit eines neutralen Standortes zu wenden – dies könnte ein Beitrag der Theologie zum wissenschafts- und erkenntnistheoretischen Diskurs sein.

Die Empfehlungen des Wissenschaftsrates aus dem Jahre 2010, die „Weiterentwicklung von Theologien und religionsbezogenen Wissenschaften“ betreffend, nimmt Gerhard Krieger zum Anlass einen aktuellen Band herauszugeben, der die Zukunft der Theologie in Kirche, Universität und Gesellschaft thematisiert. Neben der katholischen und evangelischen Theologie finden sich darin auch Wortmeldungen aus der jüdischen und islamischen Theologie und von Vertreter(inne)n der islamwissenschaftlichen Fächer und der Religionswissenschaft.

Wo und wie Theologie studieren?

Der Ausbildung in Theologie widmen sich in Deutschland staatliche Universitäten und kirchliche Hochschulen und Akademien. Von der mit der Bologna-Reform vollzogenen Modularisierung ist auch das Theologie-Studium nicht ausgenommen. Ungeachtet der Probleme, die damit zweifelsfrei auch einhergehen, kommt es dabei aber auch zu erfreulichen Entwicklungen, wie z.B. einer verstärkten Kooperation zwischen Vertretern verschiedener theologischer Fächer.

Mit der Serie Grundlagen Theologie bietet der Verlag Herder einen ebenso niederschwelligen wie fundierten Einstieg in die wichtigsten Fachdisziplinen und Themenfelder der Theologie.

In seiner Einführung in das Studium der Theologie aus dieser Reihe gibt Albert Raffelt einen umfassenden Überblick über die notwendigen Werkzeuge und Hilfsmittel für ein erfolgreiches Studium (Recherche in Bibliotheken, Schreiben von Hausarbeiten etc.). Außerdem nennt er darin die relevanten Standardtitel aus den theologischen Fachbereichen.

Die besonderen Charakteristika der Theologie beschreibt darüber hinaus Guido Bausenhart in seiner Einführung in die Theologie. Genese und Geltung theologischer Aussagen. Er zeigt auf, wie die Theologie aus den zentralen Glaubenszeugnissen und den in ihnen zum Ausdruck kommenden Glaubenserfahrungen ihre Aussagen ableitet und wie sie deren bleibenden Wahrheitsanspruch begründet. Die Theologie als Wissenschaft charakterisiert er dabei als klärend, kritisch und konstruktiv.

Neben diesen monographischen Einführungen erscheint im Verlag Herder auch eine Reihe mit Sammelbänden, die sich den einzelnen Sachthemen aus interdisziplinärer Perspektive zuwendet. Die Serie Theologische Module leistet damit einen Beitrag zur Wahrung der Einheit der Theologie in der Verschiedenheit ihrer Zugänge zu den jeweiligen Einzelthemen.

Einen kompakten Überblick über den derzeitigen Standort der katholischen Theologie zog eine Spezialausgabe der Herder Korrespondenz aus dem Jahre 2008. Darin fragen die Autoren in ihren kurzen Beiträgen unter anderem nach der Stellung der Theologie an der Universität und nach ihrer Bedeutung für das gesellschaftliche und kirchliche Leben. Zudem führen sie ein in die Diskussionen zur Methodik der Theologie und ihrer Fächer.

Eine aktuelle Übersicht über die Studienorte mit Kurzbeschreibungen und möglichen Berufsperspektiven liefert das von der Bundesagentur für Arbeit mit herausgegebene Portal Studienwahl. Ausführlichere Informationen zur Berufsorientierung bietet das Buch Berufschancen für Theologinnen und Theologen.


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