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Über das Philosophische Jahrbuch

  • Beiträge

    Die Zeitschrift versammelt Beiträge der Philosophie und philosophieorientierten Geisteswissenschaft aus einem ebenso weit gespannten wie im einzelnen anspruchsvoll konzentrierten Forschungsinteresse heraus. Sie versucht so den klassisch universalen Blick und die allgemein reflektierende Aufgabe der Philosophie gegenüber einer grassierenden Zersplitterung in partikulare Expertisen festzuhalten und weiter zu pflegen. Nach Bestehen eines streng anonymisierten, doppelt besetzten Auswahlverfahrens durch international angesehene Gutachter werden den Lesern philosophische Abhandlungen aus theoretischen und praktischen Bereichen vorgelegt sowie historische Analysen und Entdeckungen aus dem gesamten philosophischen Fach mitgeteilt. Kritische Berichte und Diskussionen bieten einen Überblick über die Tendenzen der philosophischen Entwicklung. Wichtige philosophische Neuerscheinungen werden in Buchbesprechungen vorgestellt; daneben tritt die ausführliche, kritisch-weiterführende Rezension.

  • Kontroversen

    Die Jahrbuch-Kontroversen sind ein neues Format des Philosophischen Jahrbuchs, das folgendermaßen funktioniert: Eine profilierte Koryphäe der akademischen Philosophie schreibt einen kräftig plädierenden Initiativaufsatz, in dem sie eine ihrer neuen und durchaus strittigen Thesen bündig vertritt und begründet. Das Herausgebergremium des Philosophischen Jahrbuchs lädt daraufhin eine Reihe von philosophischen »Sparringspartnern« dazu ein, kritische bis stützende Einreden zu verfassen, die im darauffolgenden Heft publiziert werden. Auf sie soll dann wiederum die Initiantin mit einer die wichtigsten Punkte betreffenden Replik antworten, woraufhin weitere und auch untereinander adressierte Reaktionen zum Thema erfolgen können usf. Erreicht die Auseinandersetzung hinreichenden Umfang, erscheint sie nach Abschluss der Debatte noch einmal zusätzlich als ein separates Buch zum Thema im Alber-Verlag.

    Bereits erschienene Jahrbuch-Kontroversen:
    Thomas Buchheim (München): Mentale Verursachung
    Markus Gabriel (Bonn): Neutraler Realismus
    Nicholas Rescher (Pittsburgh): Why is there anything at all?
    Demnächst geplant:
    Rahel Jaeggi (Berlin): Kritik von Lebensformen
    Julian Nida-Rümelin (München): Zur normativen Ontologie von Grenzen
    Luciano Floridi (Oxford): The Ontology of Infosphere

    Die älteren Bände des Philosophischen Jahrbuchs ab 1888 können mit Ausnahme der jeweils zehn aktuellsten Jahrgänge unter www.philosophisches-jahrbuch.de kostenlos heruntergeladen und durchsucht werden.

  • Herausgeber

    Herausgegeben wird das Jahrbuch im Auftrag der Görres-Gesellschaft von Thomas Buchheim (geschäftsführend), Volker Gerhardt, Matthias Lutz-Bachmann, Isabelle Mandrella, Pirmin Stekeler-Weithofer und Wilhelm Vossenkuhl. Die Herausgeber unterstützt ein internationaler wissenschaftlicher Beirat.