Hedonismus

Der Hedonismus behauptet, dass die Lust (grch. hedoné) das einzige Ziel sei, das der Mensch erstreben könne. Antike Vertreter eines ethischen Hedonismus sind die Kyrenaiker und der Epikureismus. Der klassische Utilitarismus verbindet den ethischen mit dem psychologischen Hedonismus. „Die Natur“, so beginnt Jeremy Benthams Begründung des Nützlichkeitsprinzips, „hat die Menschheit unter die Herrschaft zweier souveräner Gebieter – Schmerz und Lust – gestellt. Es ist an ihnen allein aufzuzeigen, was wir tun sollen, wie auch zu bestimmen, was wir tun werden.“ Der (primitive) Hedonismus beruht nach Ansicht seiner Kritiker allerdings auf einem falschen Begriff der Lust. Wir erstreben nämlich nicht die Lust, sondern das, woran wir Lust haben.

Quelle: Philosophisches Wörterbuch. Hrsg. von Walter Brugger und Harald Schöndorf. Verlag Karl Alber 2010

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