LiedWunder, das wir nicht ergründen

Wunder, das wir nicht ergründen,
Licht, das unsre Nacht erhellt:
Du lässt alle Schatten schwinden
und dein Glanz verklärt die Welt.
Vor dem leeren Grab als Zeichen
müssen Tod und Trauer weichen.
Hoffnung wächst, wo dies geschieht,
und Vertrauen wird zum Lied.

Tränen trocknen, Zweifel endet,
weil des Todes Siegel bricht.
Und wir stehen wie geblendet
in dem jungen Morgenlicht.
Sonne, deine warmen Strahlen
lösen Krusten, öffnen Schalen.
Samen keimt, der Frost entflieht
und der Glaube wird zum Lied.

Auch der Stein, der vor der Höhle
schwer und unbeweglich lag,
lastet nicht mehr auf der Seele
und uns grüßt ein neuer Tag.
Fortgeweht sind Angst und Bangen,
denn das Licht ist aufgegangen.
Herrlich steht es im Zenit
und die Freude wird zum Lied.

Mögliche Melodie: EG RWL 694 (Alle Menschen müssen sterben)

Pastoralblätter-Newsletter

Ja, ich möchte den kostenlosen Pastoralblätter-Newsletter abonnieren und willige somit in die Verwendung meiner Kontaktdaten zum Zwecke des eMail-Marketings des Verlag Herders ein. Dieses Einverständnis kann ich jederzeit widerrufen.