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Anzeige: Heißzeit

Über diese Ausgabe

Für die Seele sorgen

  • Plus S. 3-4

    „Und vergib uns unsere Schuld“

    Ein Leben ohne Schuld gibt es nicht. Vor einer möglichen Vergebung gilt es, sie sich selbst einzugestehen: Wo bin ich schuldig geworden? Wo verweise ich auf andere, um mich zu entlasten? Ganze Nationen können schuldig werden, wie die Deutschen zur Zeit des Nationalsozialismus oder die Amerikaner und Südafrikaner mit ihrer Diskriminierung von Menschen mit schwarzer Hautfarbe. Und doch kann ein Neuanfang gelingen, individuell und kollektiv.

Kontrovers

  • Plus S. 5

    „Ich will ein Kopftuch tragen“

    Was noch vor 50 Jahren in vielen Dörfern für ältere Frauen selbstverständlich war, scheidet heute die Geister: Der Streit um das Kopftuch ist eine Never-ending-Story über Unterdrückung von Weiblichkeit, Religionsfreiheit und staatlichem Neutraliätsgebot. Da kann frau auch mal ihre Meinung ändern.

Alltags­heldinnen

  • Plus S. 13-14

    Ein Mächtiger zeigt sich offen für Neues

    Die Kunstgeschichte hat ihn oft als „Mohrenkämmerer“ bezeichnet, ein Wort, das wir heute glücklicherweise nicht mehr benutzen. Das griechische Original spricht von einem Eunuchen. Uns ist er als – freilich namenloser – Kämmerer aus Äthiopien bekannt, der eine besondere Vertrauensstellung am Königshof hatte. Und schlicht wissen wollte, was der jüdische Prophet Jesaja zu sagen hatte.

Mitten im Leben

  • Plus S. 8-9

    Selbstbezeichnung „Kanak“

    Mitten im Corona-Lockdown erreichte ein schreckliches Video aus den USA die Öffentlichkeit: Ein weißer Polizist kniet auf einem überwältigten schwarzen Zivilisten, der nach wenigen Minuten stirbt. „I can’t breathe“ waren seine letzten Worte. Seitdem lässt die Debatte über Ausgrenzung aufgrund von Anderssein auch bei uns nicht nach. Wann hören wir endlich auf, Menschen nach ihrer Herkunft oder ihrem Aussehen zu beurteilen?

Auf ein Wort

  • Plus S. 6-7

    Keine vorbeieilenden Füße

    An das Bild haben sich Großstädter schon fast gewöhnt. Obdachlose, die auf den Straßen liegen, während zwei Schritte weiter auf dem Gehsteig zu feinen Weinen gespeist wird. Oder die, die mit ihren verbeulten Pappbechern in Fußgängerzonen sitzen und auf die hastigen Füße der Passanten starren. Das Projekt der Straßenzeitungen will Begegnung ermöglichen, Respekt und Würde, wenn zwei Menschen auf Augenhöhe ein Geschäft abschließen. Margot Käßmann im Gespräch mit Volker Macke, Redaktionsleiter von „Asphalt“, dem Obdachlosenmagazin für Hannover und Niedersachsen.

Kompakt

Das schöne Wort

Autoren/-innen