Eindrücke einer JapanreiseBlühend. Totenstill

Zum Beispiel Yonomori, eine wunderschöne kleine Stadt, zehn Kilometer vom Atomkraftwerk Fukushima entfernt. Der Name bedeutet „Wald in der Nacht“. Zu sehen sind Alleen mit Kirschbäumen, die die Blüte gerade hinter sich hatten. Alles ist verlassen, abgesperrt, kein Ton ist zu hören außer dem Piepsen des Gei­gerzählers. Die Magnolien blühen. Autos mit platten Reifen rosten vor sich hin.

Blühend. Totenstill
Landschaft am Japanischen Meer in Japan. Nachdem der Tourismus nach der Atomkatas­trophe von Fukushima einen herben Einbruch erlitten hatte, steigt die Beliebtheit des Landes bei ausländischen Reisenden derzeit stark an.© epd-Bild/ Martina Zimmermann

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