Tote sind kein Besitz

Auch die Trauerkultur unterliegt Veränderungen. Zwischen der anonymen Bestattung und der Umarbeitung der Asche eines verstorbenen Menschen zu einem Diamanten gibt es viele Angebote. Ein Plädoyer für einen öffentlichen und für alle zugänglichen Abschied – mit Namen.

Tote sind kein Besitz
„Auf einem Friedhof werden Lebensgeschichten erzählt.“ Seit dem Mittelalter besteht in Deutschland eine Bestattungs­pflicht. Zunächst oblag dies der Kirchengemeinde, die auch für das „Armenbegräbnis“ auf ihren Friedhöfen zu sorgen hatte. Die ersten gesetzlichen Regelungen wurden dazu 1806 vom Allgemeinen Preußischen Landrecht getroffen; so wurde es aus hygienischen Gründen verboten, Leichen innerhalb bebauter Flächen zu begraben. Bestattungspflichtig sind die nächsten Familienangehörigen. © picture alliance/Waltraud Grubitsch ZB/dpa

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