Ausgebremstsein mitten im erfüllten Alltag

Krebs ist heute nicht mehr automatisch ein Todesurteil. Allerdings konfrontiert eine Krebsdiagnose wohl immer mit der eigenen Endlichkeit. Oft ist es eine Erfahrung der Ohnmacht. Die Frage ist, wie wir damit umgehen.

Ausgebremstsein mitten im erfüllten Alltag
"Mir wurde schlagartig klar: Es geht um viel, vielleicht um alles." Frauen schminken sich in einem Kosmetikseminar für Brustkrebspatientinnen unter Anleitung einer Kosmetikexpertin in der Missionsärztlichen Klinik in Würzburg. " Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“ von Bronnie Ware: – Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mir selbst treu zu bleiben, statt so zu leben, wie andere es von mir erwarteten. – Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet. – Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen. – Ich wünschte, ich hätte den Kontakt zu meinen Freunden gehalten. – Ich wünschte, ich hätte mir mehr Freude gegönnt. © Judith Dauwalter/epd-Bild; Bronnie Ware: Leben ohne Reue, Goldmann Verlag 2016.

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