Die geheime Geschichte des Christentums

Taugt das Christentum noch als geistiges Fundament Europas?

Manfred Lütz erzählt die spannende Geschichte des Christentums, wie sie nach Erkenntnissen der neusten Forschung wirklich war. Machen Sie sich auf spektakuläre Überraschungen gefasst. Ein Buch für jeden, der die geistigen Wurzeln Europas verstehen will, ein einzigartiges Bildungserlebnis, erzählt wie ein Krimi.

„Glückwunsch zu dieser gewaltigen Leistung, die viele Leser verdient, Christen wie Nichtchristen.“ - Heinz Schilling, Historiker

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Manfred Lütz
Der Skandal der Skandale: Die geheime Geschichte des Christentums
Manfred Lütz

Der Skandal der Skandale: Die geheime Geschichte des Christentums

Verlag Herder 2018, 288 Seiten, gebunden, 22,00 EUR

Der Skandal der Skandale: Die geheime Geschichte des Christentums
Manfred Lütz

Der Skandal der Skandale: Die geheime Geschichte des Christentums

Verlag Herder 2018, 288 Seiten, CD Capbox, 24,00 EUR

Der Skandal der Skandale: Die geheime Geschichte des Christentums
Manfred Lütz

Der Skandal der Skandale: Die geheime Geschichte des Christentums

Verlag Herder 2018, 288 Seiten, CD jewelcase, 20,00 EUR

Der Skandal der Skandale: Die geheime Geschichte des Christentums
Manfred Lütz

Der Skandal der Skandale: Die geheime Geschichte des Christentums

Verlag Herder 2018, 288 Seiten, eBook, 16,99 EUR

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  • Über den Autor

    Dr. med. Dipl. theol. Manfred Lütz ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Theologe, Chefarzt des Alexianer-Krankenhauses in Köln. Bekannt wurde er als Vortragsredner und als Gast in Funk und Fernsehen, vor allem aber als Autor zahlreicher Bestseller, darunter „Gott – Eine kleine Geschichte des Größten“, für den er den internationalen Corine-Literaturpreis erhielt, „Irre – Wir behandeln die Falschen. Unser Problem sind die Normalen“, zuletzt „Wie Sie unvermeidlich glücklich werden“ und mit dem Auschwitzüberlebenden Jehuda Bacon: „Solange wir leben, müssen wir uns entscheiden."

Ein einzigartiges Bildungserlebnis

Der Skandal der Skandale

Was stimmt an der Skandalgeschichte des Christentums und was stimmt nicht? Kein Skandal wird ausgelassen. Schonungslos deckt der Autor die Fehltritte auf, aber er entlarvt auch die Mythen, nennt die Leistungen.

Überraschende Erkenntnisse

Wussten Sie, dass Toleranz und Mitleid buchstäblich christliche Erfindungen sind? Zugleich aber verbindet die breite Öffentlichkeit das Christentum mit Kreuzzügen, Hexenverfolgung und Inquisition und neuerdings mit dem Missbrauchsskandal. Wie geht das zusammen?

Ein Buch für alle Europäer

Dieses Buch ist unverzichtbar für Christen, die keine Angst vor der Wahrheit haben und für alle anderen, damit sie wissen, woher sie kommen.

Veranstaltungen

Interview mit Manfred Lütz zu seinem Buch „Der Skandal der Skandale“

Was hat Sie veranlasst, dieses Buch zu schreiben?

Lütz: Über kaum etwas gibt es heute so viel Unkenntnis wie über das Christentum, von Bäumen weiß man inzwischen in der Öffentlichkeit mehr. Sogar die Christen selbst schämen sich meist sicherheitshalber für ihre Geschichte – ohne sie zu kennen. Dabei hat die Wissenschaft in den vergangenen Jahren ganz erstaunliche Ergebnisse erbracht, von denen selbst ich als Theologe nichts wusste. Nun gibt es vom renommierten Kirchenhistoriker Arnold Angenendt das brillante Werk „Toleranz und Gewalt. Das Christentum zwischen Bibel und Schwert“, allerdings mit 800 Seiten und 3000 Anmerkungen. Deswegen habe ich zusammen mit ihm auf 286 Seiten eine ergänzte leicht lesbare Kurzfassung herausgebracht, die alle gängigen Skandale aus 2000 Jahren Kirchengeschichte enthält: Kreuzzüge, Inquisition, Hexenverfolgung, das Verhältnis von Christen und Juden bis hin zum Missbrauchsskandal. Die Ergebnisse der neusten Forschung dazu sind wirklich spektakulär. Ich habe das Buch von führenden deutschen Historikern lesen lassen, damit alles stimmt, aber auch von meinem Friseur, damit es locker und allgemeinverständlich bleibt.

Warum sollte man dieses Buch lesen?

Lütz: Das Christentum ist eine Grundlage unserer Gesellschaftsordnung und da gehört es zur Allgemeinbildung, seine eigene Geschichte zu kennen. Deswegen muss dieses Buch eigentlich jeder Deutsche lesen. Sie gewinnen jedes Quiz über das Christentum, wenn Sie „Der Skandal der Skandale“ gelesen haben.

Warum sollten Nicht-Christen dieses Buch lesen?

Lütz: Gregor Gysi hat gesagt, er sei Atheist, aber er habe Angst vor einer gottlosen Gesellschaft, weil der die Solidarität abhanden kommen könne. Sozialismus sei schließlich nichts anderes als säkularisiertes Christentum. Und da hat er recht. Viele Menschen sitzen heute noch den falschen Behauptungen auf, die Hitler und Honecker über das Christentum in die Welt gesetzt haben, und deswegen ist Aufklärung da dringend nötig. Das Buch stellt das gesicherte Wissen dar, das wir heute über all die spektakulären Ereignisse der Geschichte des Christentums wirklich haben. Es ist kein Bekenntnisbuch, sondern ein Wissensbuch – für Atheisten und Christen.

Welche Überraschungen und brisanten Erkenntnisse kann der Leser von diesem Buch erwarten?

Lütz: Wussten Sie zum Beispiel, dass Toleranz sprachgeschichtlich eine christliche Erfindung ist? Für die alten Lateiner bedeutete „tolerantia“ das Tragen von Baumstämmen, erst die Christen verstanden darunter das Ertragen von Menschen anderer Meinung. Auch Mitleid ist eine christliche Erfindung, die Heiden hatten kein Mitleid mit Behinderten, die ja offensichtlich von den Göttern geschlagen waren und mit denen man sich deswegen am besten nicht befasste. Erst die Christen stellten die Hilfe für Arme, Kranke und Behinderte in den Mittelpunkt, auch Internationalität ist eine christliche Erfindung und da gäbe es noch ganz viel zu sagen – aber das lesen Sie besser selbst...

Was hat das mit Ihrem Glauben / Ihrem Verständnis vom Christentum gemacht?

Lütz: Im Grunde ist es ja peinlich, dass ich bis zur Lektüre von „Toleranz und Gewalt“ wie alle an-deren ebenfalls die üblichen Vorstellungen von Hexenverfolgung, Inquisition, Indianermission etc. hatte. Und deswegen ist es mir ein Anliegen, auch eine breitere Öffentlichkeit darüber aufzuklären, wie es wirklich war. Damit das gut zu lesen ist, habe ich die Geschichte des Christentums erzählt, denn sie ist wirklich spannend wie ein Krimi.

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