Wieso frieren wir eigentlich?

Wieso frieren wir eigentlich?
© Silke Beneke, Harsfeld

Ganz entspannt anfangen

Was? Streichelmassage
Wie? Paarweise zusammen, Anzahl der Paare beliebig, pro Paar eventuell eine Decke oder weiche Unterlage
Wo? Drinnen oder draußen Ein Kind liegt entweder ganz bequem mit dem Bauch auf einer Decke oder sitzt auf einem Stuhl. Das zweite Kind muss sich dann entweder neben das erste Kind auf die Decke setzen oder direkt hinter das sitzende Kind stellen. Die Spielleitung liest laut und deutlich die Geschichte vor, zu dem das zweite Kind die dazu passenden Bewegungen auf dem Rücken seines Partnerkindes macht:

Eine kleine Schnecke
sitzt hinter der Hecke.
Mit dem Zeigefinger ein spiralförmiges Schneckenhaus malen.
Die Sonne macht sie munter und die Welt gleich viel bunter.
Die flache Hand kreisförmig auf dem Rücken bewegen.
Sie streckt ihre Fühler aus
und kriecht in die Welt hinaus.
Mit dem Zeigefinger Schlangenlinien von oben nach unten, jedoch nicht auf der Wirbelsäule malen.
Sie kriecht ganz langsam hin und her und genießt die Umgebung sehr!
Mit dem Zeigefinger Schlangenlinien von rechts nach links malen.
Ganz entspannt fängt ihr Tag an.
Auch wir fangen, wir fangen so jetzt an!
Die flache Hand kreisförmig auf dem Rücken bewegen.

Alternative: Die Streichelmassage kann auch im Kreis durchgeführt werden. Dabei stellen sich die Kinder hintereinander auf der Kreisbahn so auf, dass sie den Rücken des Kindes, das gerade vor ihnen steht, anfassen können.

Traumbild

(Aus dem Buch: „Blitzschnelle Hortspiele“)

Was? Musik-Bild-Meditation
Wie? Maximal 6 Kinder, 1 Kalenderblatt, auf dem eine schöne Landschaft abgebildet ist, 1 Blatt weißes DIN-A3-Papier, 1 CD-Player und 1 CD mit ruhiger Instrumentalmusik.
Wo? Drinnen oder draußen

Die Kinder sitzen um einen Tisch herum. Die Spielleitung legt in die Tischmitte ein Kalenderblatt, das sie mit einem Blatt Papier verdeckt. Sie erklärt den Kindern, dass sie ihnen nun ein Landschaftsbild zeigt, das viel Ruhe ausstrahlt. Es ist ein schöner Ort zum Entspannen und Träumen.

Während nun die Musik im Hintergrund zu hören ist, schiebt die Spielleitung ganz langsam das weiße Papier nach unten, sodass immer mehr von dem Bild zu sehen ist. Die Kinder beobachten alles genau und können sich so Stück für Stück auf das Bild einlassen, auf dem allmählich ein Ort zum Entspannen und Erholen zum Vorschein kommt. Wurde das Bild ganz aufgedeckt, können sie hin und wieder die Augen schließen, um zu überprüfen, ob sie das Bild vor ihrem inneren Auge sehen können.
Das geht so lange, bis das Musikstück beendet ist.

Was gibt dir Kraft und Lebensfreude?

Was? Malen mit Entspannungsmusik
Wie? Gruppengröße beliebig, pro Kind 1 weißes DIN-A3-Papier, Wachsmalstifte, 1 CD-Player und 1 CD mit ruhiger Instrumentalmusik, 1 Klangschale
Wo? Drinnen

Die Kinder setzen sich um einen Tisch herum. Jedes Kind teilt der Gruppe etwas Schönes mit, das ihm viel Kraft und Lebensfreude gibt. Das kann beispielsweise ein Baum, ein Glücksstein oder gar die Sonne sein. Während nun die ruhige Instrumentalmusik im Hintergrund erklingt, schließen die Kinder ihre Augen und erinnern sich selbst noch einmal dran, was sie gerade gesagt haben. Erklingt die Klangschale, öffnen sie ihre Augen und beginnen passend dazu ein Bild zu malen. Danach bleiben die Kinder so lange vor ihrem Bild sitzen, bis die Musik beendet ist.
Am Ende stehen die Kinder auf und gehen um den Tisch herum. Dabei betrachten sie ausgiebig die einzelnen Kunstwerke.

Ich schenke dir ein Licht

Was? Kerzenmeditation
Wie? Gruppengröße ab 3 Kindern, pro Kind 1 Teelicht
Wo? Drinnen Die Spielleitung stellt vor jedem Kind ein Teelicht auf den Tisch und dunkelt den Raum etwas ab. Während nun die Kinder ihre Augen schließen, geht sie zu einem beliebigen Kind. Sie entzündet das Teelicht und legt dem betreffenden Kind ihre Hand kurz auf die Schulter. Das Kind öffnet seine Augen und betrachtet ganz bewusst die Flamme der Kerze. Auf diese Weise geht das Ganze so lange weiter, bis alle Kinder mit geöffneten Augen vor ihrer leuchtenden Kerze sitzen. Auf Anweisung der Spielleitung hin darf nun jedes Kind hin und wieder seine Augen schließen, um zu überprüfen, ob es den Schein der Kerze vor seinem inneren Auge sehen kann.

Alternative: Die Kinder sitzen verteilt auf einem überschaubaren Spielfeld und schließen ihre Augen. Die Spielleitung stellt vor jedem Kind ein Teelicht auf den Boden und entzündet es. Erst wenn alle Teelichter leuchten, bittet sie die Kinder ihre Augen zu öffnen. Jedes Kind betrachtet ausgiebig das vor ihm stehende Kerzenlicht und summt gemeinsam mit den anderen eine einfache ruhige Melodie.

Ich mag dich und mich!

(Aus dem Buch: „Blitzschnelle Hortspiele“)

Was? Ruhespiel
Wie? Gruppengröße ab 5 Kindern, 1 Klangschale
Wo? Drinnen oder draußen

Die Kinder und die Spielleitung sitzen im Stuhlkreis beisammen. Die Spielleitung lässt die Klangschale erklingen und lenkt dann die Aufmerksamkeit auf ein Körperteil. Sie sagt beispielsweise: „Ich mag meine Beine!“, und streichelt sanft mit beiden Händen die Beine. Die Kinder wiederholen den Satz, machen alles sofort nach. Die Spielleitung gibt die Klangschale nach links weiter. Das Kind lässt die Klangschale erklingen und wählt einen anderen Körperteil aus. Es sagt z.B.: „Ich mag meinen Bauch!“, und streichelt sich kreisförmig mit der flachen Hand über den Bauch. Die übrigen Kinder wiederholen den Satz und ahmen alles nach. Das geht so weiter, bis alle Kinder an der Reihe waren.
Zum Abschluss fassen sich Spielleitung und die Kinder an den Händen und sagen laut: „Ich mag dich und mich!“.  

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