Hand in Hand

Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen“, heißt ein viel zitiertes afrikanisches Sprichwort. Damit ein Kind gut aufwachsen und seine Stärken entwickeln kann, müssen auch hierzulande viele Akteure miteinander reden: Erzieherinnen mit Lehrerinnen, Erzieherinnen mit Müttern und Vätern, Eltern mit Erziehern ...

Ein guter Austausch zwischen diesen Beteiligten ist Voraussetzung für das Wohlergehen eines Kindes. Wobei, das zeigt die Forschung, die Familie einen mehr als doppelt so großen Einfluss auf die Verhaltens- und Leistungsentwicklung eines Kindes hat wie Schule, Ganztagsangebot oder Hort.

Klassische Elternarbeit lässt die Potenziale einer Partnerschaft zwischen Schule und Elternhaus oft brachliegen, warnt der Elternarbeitsforscher Professor Werner Sacher. Er plädiert in seinem Beitrag ab Seite 18 für ein zeitgemäßes Verständnis einer Erziehungs- und Bildungspartnerschaft und schildert, wie diese glücken kann. Das Zusammenspiel mit den Eltern muss sich letztlich für die Kinder und Jugendlichen auszahlen, indem es zu ihrer Persönlichkeitsentwicklung und zu ihrem Bildungserfolg beiträgt. Und Elternarbeit muss auch den Schüler mit einbeziehen, will sie effektiv sein.

Ich hoffe, Sie finden in dieser zweiten Ausgabe von klasseKinder! Impulse für Ihre Arbeit. Unsere Redaktion freut sich über Ihre Rückmeldungen, Themenvorschläge und Hinweise auf beliebte Praxisprojekte. Schreiben Sie uns an: info@klassekinder.de

Viel Spaß beim Lesen!

Ihre Kirsten Wörnle, Chefredakteurin  

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