Machen, was guttutAnregungen für gesundheitsbewusste Kitas

Machen, was guttut
© AlexeyevaJulia - GettyImages

Füße sind zum Gehen da

Halten Sie mit den Eltern einmal Ausschau, welche Wege vielleicht zukünftig zu Fuß oder mit dem Rad zurückgelegt werden können, und probieren Sie unterschiedliche Strecken aus. Die Kinder können mit Laufrad, Fahrrad, Roller oder Bobbycar dabei sein. Entdecken Sie Bewegungsmöglichkeiten drinnen und draußen, die sich leicht umsetzen und integrieren lassen: Spielpodeste, Kriechtunnel oder ein kleines Trampolin. Aktivieren Sie Familien und führen Sie Kita-Rennen durch. Alle Teilnehmenden erhalten einen Schritt- oder Kilometerzähler, und starten damit einen Wettbewerb, zum Beispiel wer am Wochenende die meisten Schritte gelaufen ist. 1

Mit allen Sinnen zu mehr Wertschätzung

Mit dem Anpflanzen von Gemüse eignen sich Kinder gärtnerisches Grundlagenwissen an und entwickeln einen Bezug zu nachhaltigen Werten. Sie kommen in direkten Kontakt zu Boden, Pflanzen, Tieren und dem Erleben natürlicher Prozesse. Durch diese Erfahrungen wird ihnen bewusst, wie wichtig die Natur als Lebensgrundlage ist. Die Kinder ernten, probieren und verarbeiten gemeinsam mit Erzieher*innen Gemüse und verankern gesunde Ernährung frühzeitig in ihren Essgewohnheiten. Die Kinder erleben, wie sich ihr Verhalten auf das Gemüsewachstum auswirkt, entwickeln Wertschätzung für Lebensmittel und erfahren nachhaltige Handlungsalternativen. 2

Entspannung und Schlaf: Zettelspaziergang

Eine Orientierung am Kind strebt an, dass sich jedes Kind zurückziehen kann, wenn es müde ist, also seinen Bedürfnissen entsprechend ruhen, entspannen oder schlafen kann. Das setzt voraus, dass es in der Kita Rückzugs- und Schlaforte gibt, die zu jeder Zeit genutzt werden können. Im besten Fall haben Kinder diese Orte mitgestaltet oder sogar entdeckt: Bitten Sie die Kinder, durch die Kita zu gehen, um gute Orte zum Ausruhen und Schlafen zu markieren. Dafür nehmen sie Klebezettel in zwei Farben mit. Eine für Plätze, an denen sie gut schlafen, und eine für Orte, an denen sie gut entspannen können. Zur Auswertung lassen Sie sich von den Kindern durch die Kita führen und erklären, warum die Zettel wo kleben. Alle Aussagen werden detailliert notiert. Wiederholen Sie den Rundgang mit Teammitgliedern und werten Sie zusammen aus, was die Zettel Ihnen sagen. 3

Sensibel für Bedürfnisse und Sicht von Kindern

Sich entfalten, mitbestimmen, mit anderen spielen, in freier Bewegung sein, sich mit existenziellen Themen beschäftigen, Gemeinschaft oder Erfahrungsräume außerhalb der Kita erleben: Was Kinder im Alter von 4 bis 6 Jahren in der Kita brauchen, um sich wohl und sicher zu fühlen, das fassen die „Qualitätsdimensionen“4, die mit Kindern erarbeitet wurden, zusammen. Mit dem Plakat „Achtung Kinderperspektiven! Mit Kindern KiTa-Qualität entwickeln“ sowie der dazugehörigen Begleitbroschüre sind Teams zum Diskutieren und Reflektieren mit Eltern und Kindern eingeladen. Denn Kinder sind aktive Gestalter*innen ihrer Welt.

Guckkasten-Ausstellung

Gemeinsam mit den Kindern außergewöhnliche und kreative Wege für eine lebenswerte Zukunft auszuprobieren, das kann beispielsweise als Kita-Netz mit anderen Einrichtungen, mit Eltern, Schulen oder Akteur*innen in der Region geschehen. So setzen Kinder aus Dornstadt und Künstler*innen mit einer Guckkasten-Ausstellung kreative Impulse für eine lebenswerte Zukunft. Das „Innenleben“ der Guckkasten-Wanderausstellungen haben Kinder aus Dornstadt gestaltet. Jede Ausstellung beinhaltet fünf bis zehn Guckkästen zu einem Thema der Nachhaltigkeit, zum Beispiel zu Bienen und Wildbienen, Wasser ist Leben, Klimaschutz, Energie sparen. Texte, die zum Nachdenken anregen, ergänzen den visuellen Eindruck.5

Die kindergarten heute-Newsletter

Ja, ich möchte die kostenlosen Newsletter von kindergarten heute abonnieren und willige somit in die Verwendung meiner Kontaktdaten zum Zwecke des eMail-Marketings des Verlag Herders ein. Dieses Einverständnis kann ich jederzeit widerrufen.