Sich zurücknehmen und eigene Wege finden lassen -die Rolle der Erzieherin im Selbstbildungsprozess des Kindes (2)

Noch keine zwei Jahre alt, sind Lena und Madeleine in ihrer Weltaneignung noch vorwiegend auf sich selbst konzentriert. Etwas in Gang setzen können, „selbst etwas zu bewirken“, ist das große individuelle Bedürfnis nach Selbstbildung. Lena und Madeleine haben in ihrer Krippe Erzieherinnen, die diese fördern - aber auch zulassen, dass die Kinder darüber hinaus mit anderen Kindern in Kontakt treten. Erzieherinnen, die aushalten, dass das individuelle Explorationsbedürfnis des einzelnen auch mal durch Einmischen eines anderen Kindes unterbrochen oder gar gestört wird. Erzieherinnen, die nicht sofort eingreifen und regeln oder gar zusätzliche Angebote machen. Madeleine und Lena haben Erzieherinnen, die Prozesse der Annäherung an ein gemeinsames Spiel wahrnehmen, ihre Bedeutung erkennen - und sich am Ergebnis mitfreuen.

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