Nr. 5/2019

Inhalt

Im Buchhandel sind Bücher über Europa eine absolute Wundertüte. Viele scheitern grandios – woran liegt das? Zu einem guten Teil daran, dass Europa viele nicht mehr interessiert, sie langweilt oder sogar nervt.

Papst Franziskus hat diese Lähmung und Erschlaffung der europäischen Begeisterung immer wieder mit klaren Worten kritisiert. Mehr noch: Ausgerechnet er als Nicht- Europäer weist uns auf die Kraft, die Rolle und die Schönheit der europäischen Grundlagen und Ideen hin. Er sagt: „Ich träume von einem jungen Europa, das fähig ist, noch Mutter zu sein.“ Stefan von Kempis beschreibt in seinem Leitartikel den „Europa- Vorkämpfer“ Franziskus, analysiert seine denkerische Grundlage und erklärt die Kritikpunkte.

Europa, das hat viele Väter. Als einer der wichtigsten gilt Karl der Große, dem sich Gudrun Sailer in ihren „Notizen“ widmet. Sie beschreibt eine faszinierende, aber auch widersprüchliche Persönlichkeit, die das Abendland entscheidend geprägt hat – wir wünschen dabei und bei allen anderen Artikeln eine spannende Lektüre.

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DAS THEMA: Großmutter Europa

IM WORTLAUT: Gesetz und Geist

RÖMISCHE NOTIZEN: Vater Europas

SELIGE DES MONATS: Zeugen des Dialogs

WORT FÜR DEN WEG: Zur Herrlichkeit des Himmels