Liebe Leserin, lieber Leser!

Ihnen allen wünsche ich ein gesegnetes neues Jahr 2017! Der Beginn eines neuen Jahres ist immer auch eine Zeit der Hoff nung. Wir hoff en, dass in uns selber etwas neu wird, dass wir neue Wege gehen können, dass sich unsere Liebe erneuert und dass sich neue Möglichkeiten in unserem Miteinander auftun. In diesem Jahr 2017 gedenken wir der Reformation, die vor 500 Jahren entstand, weil die erneuernden Kräfte sich in der Kirche nicht durchsetzen konnten gegenüber den auf Machterhalt bedachten Kräften. Wir können die Geschichte nicht zurückdrehen. Doch wir können aus ihr lernen. Für die Gesellschaft gilt ebenso wie für uns selber: Wer das Neue, das in uns entstehen möchte, zurückdrängt, wird irgendwann von ihm überrollt. Und dann kann er es selber nicht mehr gestalten. Auch deswegen ist dieses Jahr der Reformation für uns alle eine Herausforderung, uns in unserem Glauben und in unserem Verhalten in der Gesellschaft immer wieder zu erneuern, uns vom Geist Gottes erneuern zu lassen. Die vielen Veranstaltungen zum Gedenken an die Reformation sollen uns alle dazu ermutigen, die Erneuerung in uns, in unseren Kirchen und in unserer Gesellschaft zu wagen, uns auf den Kern des Evangeliums zu besinnen. Der Geist Jesu ist der Geist, der alles neu macht, der das Antlitz der Erde erneuert. Vertrauen wir darauf, dass der Geist Jesu auch in unserer Zeit wirkt, uns neue Wege zeigt, wie wir persönlich und wie wir in der Gesellschaft leben können. „Neuer Wein gehört in neue Schläuche.“ (Mk 2,22) Dieses berühmte Wort Jesu will auch heute seine erneuernde Kraft in uns und unserer Gesellschaft entfalten. Diese innere Erneuerung wünscht Ihnen von Herzen

Ihr

Anselm Grün

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