Liebe Leserin, lieber Leser!

Für das neue Jahr wünsche ich Ihnen, dass Gottes Segen Sie auf all Ihren Wegen be gleitet, dass Sie sich behütet und geschützt fühlen. Wir beginnen jedes Jahr mit der Hoffnung, dass auch in uns etwas neu wird, dass wir uns innerlich erneuern. Aber wir beginnen es auch manchmal mit Bangigkeit: Was wird es bringen? Wie werde ich verkraften, was auf mich zukommt? Wer wird vielleicht sogar aus meinem Bekanntenkreis sterben? Bei jedem Neubeginn schwanken wir zwischen Hoffnung und Angst. Beides darf sein. Wir sollten unsere Angst Gott hinhalten, damit sein Geist unsere Angst in Hoffnung und Vertrauen verwandelt. Viele machen sich zum neuen Jahr gute Vorsätze. Doch die bleiben oft wirkungslos. Da wäre es sinnvoller, sich nur einen Punkt vorzunehmen, an dem man arbeiten will. Das könnte ein bestimmtes Ritual sein, das ich jeden Tag oder an jedem Sonntag vollziehe. Das Äußere wirkt auf das Innere. Und das Ritual schafft eine heilige Zeit. Wenn ich jeden Tag eine heilige Zeit habe, darf ich vertrauen, dass sich in meiner Seele etwas wandelt und dass das neue Jahr eine heilige Zeit wird, eine Zeit, die Gott und mir selbst gehört, in der ich selber lebe, anstatt gelebt zu werden.

Ihr

Anselm Grün

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