Lieber Leserin, lieber Leser!

Der April beginnt in diesem Jahr mit den heiligen drei Tagen Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag. Am Gründonnerstag schauen wir die eigene Nacht und Einsamkeit an und halten sie Gott hin. Am Karfreitag feiern wir das Kreuz als Zeichen, dass Gott alles Erstarrte und Tote in uns verwandelt, als Siegeszeichen, dass die Macht des Todes gebrochen ist. Und am Karsamstag geht es darum, alte Konflikte, alte Lebensmuster zu begraben. Erst dann können wir Ostern feiern, erst dann können wir mit Christus auferstehen zu einer neuen Lebendigkeit, zu unserem wahren Selbst. Die Osterzeit möchte uns einladen, das Leben in seiner Fülle in uns aufblühen zu lassen. Die Natur lädt uns ein, das neue Leben zu betrachten, das überall aufbricht. Das kann zum Bild für uns selbst werden: In uns will Gott Neues schaffen. Wer krank ist oder wem seine Altersbeschwerden zu schaffen machen, der wird sich mit diesen Gedanken vielleicht schwer tun. Doch Ostern will jedem Menschen, auch wenn er noch so krank ist, die Hoffnung vermitteln: Unter all dem Kranken und Schwachen gibt es in mir ein Leben, das nicht zerstört werden kann: Es ist die Liebe Gottes, die stärker ist als der Tod. Die Erfahrung dieser Liebe, die in der Auferstehung Jesu aufl euchtet, diese Erfahrung wünsche ich Ihnen.

Ihr

Anselm Grün

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