Liebe Leserin, lieber Leser!

Nach Ostern durfte ich nach Ostmalaysia fl iegen. 40 Prozent der Menschen, die dort leben, sind Christen. Es war das erste Mal in der 113-jährigen Missionsgeschichte dieses Landes, dass katholische und methodistische Pfarrer zwei Besinnungstage miteinander verbrachten. Ich habe über geistliche Begleitung gesprochen und wir haben Rituale geübt. Zu den öffentlichen Vorträgen kamen jeweils zwischen 1000 und 2000 Menschen. Bisher hatten die Christen dort – es sind vor allem Chinesen – vor allem die pfingstkirchlich geprägte amerikanische Erfolgstheologie gehört. Demnach muss man nicht nur wirtschaftlich stets erfolgreich sein, sondern sollte auch seine Gefühle im Griff haben. Für viele war es befreiend, in meinen Vorträgen von einer Spiritualität der Verwandlung zu hören, in der sie alles, was in ihnen ist, Gott hinhalten dürfen, damit seine Liebe alles in ihnen durchdringt und verwandelt. Ich bin trotz der 17 Vorträge in einer Woche dankbar wieder nach Hause gefahren. Denn ich spürte, dass die Fragen nach spiritueller Erfahrung überall ähnlich sind. So wünsche ich Ihnen, dass Sie in diesem Monat alles, was in Ihnen auftaucht, nicht verurteilen, sondern in die Begegnung mit Gott halten, damit Gottes Liebe alles in Ihnen verwandelt.

Ihr

Anselm Grün

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