Liebe Leserin, lieber Leser!

Der Februar ist in diesem Jahr für viele geprägt durch den Fasching oder Karneval. Nicht jeder ist ein Fan des närrischen Trubels, aber wir sollen nicht werten. Jeder soll das tun, was ihm guttut, ohne sich unter Druck zu setzen. Für mich ist der Februar immer die Zeit, in der ich die Planung für das folgende Jahr – also in diesem Jahr für 2015 – mache. Ich überlege mir, ob ich überhaupt noch die Kraft habe, ob ich noch gesund bin. Und ich spüre, dass nichts selbstverständlich ist. Ich lege meine Termine fest. Aber vielleicht macht mir Gott einen Strich durch meine Planung. Vielleicht wirft er sie über den Haufen. So wie mir geht es ja jedem von uns. Wir entwerfen unsere Zukunft. Und wir wissen nicht, ob wir all das wirklich erleben werden. Ein alter Mitbruder hat immer bei jeder Zusage zu einem Termin gesagt: „So der Herr will“. Das gilt für jeden Augenblick unseres Lebens. Wir machen uns unsere Gedanken. Und es ist gut, dass wir unser Leben planen. Aber zugleich müssen wir wissen, dass all unsere Pläne von Gott durchkreuzt werden können. So können wir uns immer nur unter den Segen Gottes stellen und Gott darum bitten, dass alles gut wird. Ich wünsche Ihnen, dass Sie über die nächsten Jahre Ihres Lebens nachdenken: Was wollen Sie für sich erreichen? Was sollte sich wandeln? Und dann überlassen Sie sich dem Willen Gottes, „der alles so herrlich regieret“.

Ihr

Anselm Grün

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