Liebe Leserin, lieber Leser!

Am Beginn eines neuen Jahres stehen wir vor der Frage: Was wird das Jahr wohl bringen? Wir wissen, welche Festtage uns erwarten, ob wir einen runden Geburtstag feiern oder ein Jubiläum ansteht. Aber das sind nur äußere Daten. Wie wir uns innerlich entwickeln werden, das wissen wir nicht. So ist es gut, das neue Jahr unter den Segen Gottes zu stellen und zu vertrauen, dass es ein Jahr wird, das uns Segen bringt und in dem wir zum Segen werden für andere. Ich persönlich gehe in das neue Jahr mit einem Gefühl der Erleichterung. Am 15. Oktober 2013 habe ich nach 36 Jahren mein Amt als Cellerar abgeben dürfen. Und ich bin froh, dass ich die Verantwortung für die wirtschaftlichen Belange der Abtei in die Hände eines jüngeren Mitbruders legen konnte. Natürlich spüre ich manchmal, dass es nicht selbstverständlich ist, alles loszulassen. Aber das Gefühl der Erleichterung überwiegt. Und so wünsche ich mir, dass sich Neues auf meinem Weg zeigt. Das wünsche ich auch Ihnen: Wir alle sind dazu aufgefordert, das alte Jahr loszulassen und gleichzeitig auch all die Lebensmuster, die es geprägt haben. In jedem neuen Jahr liegt die Verheißung, dass sich unser Leben erneuert und Gott in uns Neues wachsen lässt zum Segen für viele. Das wünscht Ihnen

Ihr

Anselm Grün

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