"Anwalt des Heiligen" nannte man den Freiburger Religionsphilosophen und Theologen Bernhard Welte (1906-1983), dessen 100. Geburtstag sich im März 2006 jährt. In seinem Dialog zwischen der Philosophie des 20. Jahrhunderts und großen Denkern wie Thomas von Aquin und Meister Eckhart legte Welte die Wurzeln unserer heutigen Sehnsucht nach dem Heiligen frei. Weltes phänomenologische Untersuchungen zu Grundfragen des Menschseins, zum Akt des Glaubens und zum Geschehen von Religion sind noch heute richtungweisend für Religionsphilosophie und Theologie. Trotz einer breiten internationalen Rezeption seiner Gedanken ist der größte Teil der Einzelpublikationen Weltes vergriffen. In Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Christliche Religionsphilosophie der Universität Freiburg ediert daher die Bernhard-Welte Gesellschaft unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. Bernhard Casper die Gesammelten Schriften Bernhard Weltes. Namhafte Welte-Forscherinnen und Forscher gewährleisten die Qualität der Ausgabe, die 15 Bände umfasst und auch unveröffentlichte Texte einbeziehen wird.
Die Reihe: Die 15 Bände unfassen die Schriften Bernhard Weltes unter der Einteilung: